Christian Geissler Gesellschaft

Neues, Anderes, Nicht-Vergangenes

Taz Hamburg über die Neuausgabe von “Wird Zeit, dass wir leben”

Thomas Schumacher wendet sich in der TAZ Hamburg dagegen, Christian Geissler auf den RAF-Autor” zu reduzieren. Er scheibt über “Wird Zeit, dass wir leben”:

“Von solchen Büchern wird gesagt, sie seien schwer zu lesen. Dos Passos, Döblin und Peter Weiß entwerfen ähnliche literarische Muster. Geissler konstruiert seine Sprache mit Collagen, musikalischen Rhythmen und Assoziationen. Zeitlebens blieb Geissler bei seiner Methode, Sprache zu zerspleißen. Er misstraute ihr. Gegen eine von den Nazis missbrauchte Sprache musste Geissler schreibend Widerstand leisten.”

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